Entwicklung der Anlage
Der Friedhof entstand um 1835 südlich des damaligen Ortskerns. Seine Entwicklung lässt sich an zwei Eingangsbereichen und der Veränderung vom rechteckigen Grundriss zu geschwungenen Wegen ablesen.
- um 1835
Anlage des Friedhofs
Der älteste Teil wurde als Rechteck angelegt.
- 19. Jahrhundert
Alter Torbogen
Ein Gebäude an der Nordwestecke diente als Leichen- und Aufseherhaus; sein Torbogen wurde zum alten Haupteingang.
- 1982
Neue Trauerhalle
Die moderne Trauerhalle mit tief herabgezogenem Blechdach und ein zweiter Haupteingang wurden fertiggestellt.
Raum, Architektur und Erinnerung
Mehrere Erweiterungen behielten zunächst die Rechteckform bei; Linden begleiteten einzelne Wege als Alleen. Die jüngeren Bereiche folgen dem zum Frankenstein ansteigenden Gelände mit geschwungener Wegführung. Zwei Gedenkorte erinnern an die Gefallenen der Weltkriege; das Denkmal für die Toten des Zweiten Weltkriegs steht inmitten von Soldatengräbern.
Der Anreise-Rundgang verbindet Bushaltestelle und Parkfläche zur Orientierung vor dem Besuch. Er ist keine Route auf dem Friedhof; für die historischen Eingänge werden keine Positionen geschätzt.